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Lalique will im Juni an die SIX Swiss Exchange

Lalique will im Juni an die SIX Swiss Exchange...

Zürich – Die Luxusgüterkonzern Lalique Group strebt eine Kotierung ihrer Titel an der SIX Swiss Exchange an. Das bislang an der Berner Börse BX kotierte Unternehmen will damit sein Profil am Kapitalmarkt schärfen und die Investorenbasis verbreitern. Ausserdem hat Lalique letztes Jahr dank einem Sondereffekt in Frankreich deutlich mehr verdient.

Zusammen mit der Kotierung an der SIX plant die Gruppe eine Kapitalerhöhung unter Wahrung der Bezugsrechte im Umfang von bis zu einer Million neuer Aktien, teilte Lalique am Donnerstag mit. Die bestehenden Aktionäre können den Angaben zufolge für je fünf gehaltene Aktien eine neue Aktie zum Angebotspreis von 30 Franken zeichnen.

Als Teil der Kapitalerhöhung werde Silvio Denz, VR-Präsident und Mehrheitsaktionär mit 72 Prozent, dem Unternehmen gewährte Aktionärsdarlehen im Umfang von 21,6 Millionen Franken durch Ausübung seiner Bezugsrechte in 720’400 neue Aktien umwandeln.

Mit den insgesamt zufliessenden Barmitteln in Höhe von maximal 8,4 Millionen Franken soll die Unternehmensbilanz durch die Umwandlung von Aktionärsdarlehen in neue Aktien gestärkt werden, heisst es. Kapitalerhöhung und Kotierung sind für Juni 2018 vorgesehen, im Anschluss daran soll die Dekotierung von der BX spätestens im August 2018 erfolgen.

Sondereffekt in Frankreich
Gleichzeitig mit obigen Ankündigungen hat Lalique auch die Geschäftszahlen 2017 veröffentlicht. Dabei profitierte die Gruppe unter anderem von der Unternehmenssteuerreform in Frankreich. Der Sondereffekt wirkte sich mit 1,9 Millionen Euro auf den Konzerngewinn aus. Unter dem Strich resultierten 6,9 Millionen Euro nach 1 Million Euro im Vorjahr. Auf Stufe EBIT steigerte die Gruppe das Betriebsergebnis auf 7,5 Millionen Euro nach 3,6 Millionen im Vorjahr. Der Betriebserlös kletterte um 4 Prozent auf 128,8 Millionen Euro.

Das Segment Lalique verzeichnete im Jahr 2017 einen um 4 Prozent tieferen Umsatz von 77,7 Millionen Euro. Während das Kristallgeschäft leicht zunahm, musste bei Lalique Parfums ein Umsatzrückgang in den USA und im Mittleren Osten in Kauf genommen werden. Die Kosten des Segments sanken um 6 Prozent. Der Betriebsverlust in diesem Segment verringerte sich von 2,5 Millionen Euro im Vorjahr noch auf 0,5 Millionen Euro.

Im Segment Ultrasun stieg der Umsatz um 19 Prozent auf 13,0 Millionen Euro. Gleichzeitig erhöhten sich die Kosten insbesondere im Zusammenhang mit der Liquidation von Altbeständen um 26 Prozent. Daraus resultierte ein EBIT von 0,8 Millionen Euro nach 1,2 Millionen Euro im Vorjahr.

In den übrigen Segmenten steigerten Jaguar Fragrances, Bentley Fragrances und Parfums Samouraï die Erlöse um 35 Prozent beziehungsweise 16 und 19 Prozent. Nur der Umsatz von Parfums Grès ging dagegen um 9 Prozent zurück.

Unveränderte Dividende
Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung die Ausschüttung einer unveränderten Dividende von 0,50 Franken je Aktie.

Mit Blick nach vorne sieht sich die Gruppe „gut unterwegs“ und will dieses Jahr „moderat weiter wachsen“. Mit der Diversifikation und der globalen Ausrichtung sei man „sehr gut positioniert“, heisst es ausserdem. Mit Investitionen und Kooperationen will sich die Gruppe auch noch „breiter aufstellen“. Dazu gehöre etwa die seit Januar 2018 laufende Partnerschaft mit Singapore Airlines. Einen besonderen Fokus wolle man weiterhin auch auf die Märkte in Fernost richten.

Joint-Venture in China gescheitert
In diesem Zusammenhang gibt es allerdings einen Dämpfer zu vermelden: Die im vergangenen November angekündigte Partnerschaftsvereinbarung mit Damian Limited aus Hongkong ist gescheitert. Diese sei aus internen Gründen von der beabsichtigten Partnerschaft zurückgetreten, heisst es in der Mitteilung.

Für die Partnerschaft hätte die Lalique-Gruppe eine Kapitalerhöhung durchgeführt. Dabei hätte Damian Limited Aktien im Wert von 11,4 Millionen Franken zeichnen sollen. Lalique wollte mit dem Zusammenschluss die Expansion in Fernostmärkten vorantreiben.

Die Lalique-Aktie hat an der BX im laufenden Jahr schon recht deutlich zugelegt. Zuletzt wurde sie bei 47,00 Franken gehandelt, was einem Plus von 22 Prozent im laufenden Jahr entspricht. Die Bank Vontobel hat für den Titel eine ‚Hold‘-Empfehlung mit einem Kursziel von 35 Franken, das allerdings in Revision ist. Das Jahresergebnis sei in Bezug auf den Umsatz leicht unter den Erwartungen in Bezug auf die Marge aber positiv ausgefallen, meint der zuständige Analyst. Die aktuelle Bewertung der Aktie sei aber relativ hoch, heisst es. (awp/mc/pg)


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