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Julius Bär übernimmt verbleibende 20% an Kairos für 96 Mio Euro

Julius Bär übernimmt verbleibende 20% an Kairos für 96 Mio Euro...

Zürich – Die Bank Julius Bär übernimmt die ihre italienische Tochter Kairos ganz. Die Privatbank hatte 2013 eine Beteiligung von 19,9% an Kairos erworben und den Anteil im Jahr 2016 auf 80% ausgebaut. Für die restlichen 20% werden nun 96 Mio EUR fällig, teilte Julius Bär am Dienstagabend mit.

Eigentlich wollten die Zürcher die Kairos gar nie ganz kaufen. Nachdem die Julius Bär den Anteil an der Vermögensverwalterin auf 80% aufgestockt hatte, hegte man noch die Absicht, einen Minderheitsanteil an die italienische Börse zu bringen.

Börsengang bleibt Option
„Ein Börsengang ist immer noch eine Option“, erklärte eine Bär-Sprecherin auf Anfrage von AWP. Über einen möglichen Umfang, Zeitplan oder den Handelsplatz wolle sie indes „zum jetzigen Zeitpunkt“ nicht spekulieren. „Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung von Kairos“, erklärte die Sprecherin den Kauf des letzten 20%-Anteils trotz unveränderter IPO-Pläne.

„Seit dem Beginn unserer Partnerschaft im Jahr 2013 hat Kairos seine ausgezeichnete Position im italienischen Wealth-Management-Sektor erfolgreich und profitabel ausgebaut“, wurde denn auch Bär-CEO Bernhard Hodler in der Mitteilung zitiert. Mit der vollen Übernahme werde der Status von Kairos innerhalb der Bär-Gruppe weiter gefestigt.

Die Gesellschaft soll unter ihrem traditionsreichen Namen und mit dem bestehenden Management-Team weitergeführt werden. Paolo Basilico, Gründungspartner und CEO von Kairos, wurde zum Präsidenten ernannt. Diese Rolle hatte er bereits bis April 2016 inne. Er bleibt zudem CEO von Kairos.

Die von Kairos verwalteten Vermögen wuchsen seit 2013 ursprünglich 4 Mrd EUR auf 11 Mrd. Die Gruppe ist mit 150 Mitarbeitenden in Mailand, Rom und Turin sowie weltweit an anderen wichtigen Finanzplätzen aktiv.

478 Mio für Kairos
Analyst Andreas Venditti von der Bank Vontobel hat nachgerechnet: Damit hat Julius Bär insgesamt in drei Schritten 478 Mio CHF für Kairos ausgegeben. Da die Italiener bereits heute voll in der eigenen Rechnung konsolidiert würden, habe die Anteilserhöhung keine Auswirkungen auf die verwalteten Vermögen, die Einnahmen oder die Ausgaben. Allerdings hebt Venditti seine EPS-Schätzungen für 2018 um 1%, da der Abzug bei den Minderheiten verschwinde.

David Hart von Kepler Cheuvreux hält den von Julius Bär bezahlten Preis für gerechtfertigt. Denn es mache strategisch Sinn, sich in einem hochmargigen Geschäft zu engagieren. Zudem zementiere Julius Bär mit diesem Schritt seine Position im italienischen Vermögensverwaltungsmarkt. (awp/mc/ps)



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